Für Frauen in technischen Berufen
Leadership-Entwicklung – individuell und systemisch
Die Ausgangslage
Das Meeting läuft seit vierzig Minuten. Die Softwarearchitektin am Tisch hat das Problem vor drei Wochen durchgerechnet und kennt die Antwort. Sie sagt sie nicht – weil sie gelernt hat, was passiert, wenn sie es tut. Ihre Idee wird überhört. Oder von jemand anderem dreißig Minuten später wiederholt. Und dann gelobt.
Das ist keine Ausnahme. Das ist ein Muster, das ich in über zwanzig Jahren in technischen Unternehmen immer wieder beobachte – in Energie, IT und Automotive, in DAX-Konzernen und im Mittelstand. Es kostet Unternehmen ihre besten Entscheidungen, ihre besten Köpfe – und irgendwann ihren Ruf als Arbeitgeber.
Klassische Empowerment-Programme geben der Frau Werkzeuge. Sie lassen das System, das diese Werkzeuge täglich stumpf macht, vollständig unverändert. Das reicht nicht. Und deshalb ist dieses Programm anders gebaut.
Jede Teilnehmerin entwickelt ein klares Bild davon, wie sie in technischen Führungskontexten wahrgenommen wird – und warum. Sie lernt, Muster zu erkennen: welche davon sie selbst verstärkt, welche ihr das System aufzwingt, und wo der Hebel für nachhaltige Veränderung liegt.
Sie verlässt das Programm mit konkreten Werkzeugen für Sichtbarkeit, Einfluss und Selbstpositionierung. Nicht als Theorie. Als eingeübte Praxis, die in ihrer spezifischen Unternehmenskultur funktioniert.
Parallel dazu arbeiten die direkten Vorgesetzten der Teilnehmerinnen in einem eigenen Workshop. Nicht als Schuldige, sondern als Systembeteiligte. Sie lernen, welche psychologischen Mechanismen in technischen Kulturen dazu führen, dass Frauen strukturell unsichtbar werden – und was sie konkret ändern können.
HR erhält am Ende des Programms eine Ableitung konkreter Strukturmaßnahmen. Kein Abschlussbericht. Entscheidungsgrundlagen.
Programmstruktur
Ebene 1
Die Teilnehmerinnen
Gruppengröße: 8–12 Teilnehmerinnen
Laufzeit: 4 Monate
Sprache: Deutsch
Format: Hybrid – Präsenz & Online
Ebene 2
Das System
Themen-Module (Auswahl)
Stimmen
"Ich habe in Meetings immer gewusst, was ich sagen wollte. Ich habe es trotzdem nicht gesagt. Zum ersten Mal hat jemand erklärt, warum das kein Charakterfehler ist – und was ich dagegen tun kann."Softwareentwicklerin, 34 · IT-Konzern
"Was mich überrascht hat: Mein Vorgesetzter hat parallel am Programm teilgenommen. Danach haben sich unsere Gespräche verändert. Nicht weil er ein anderer Mensch geworden ist – sondern weil wir beide verstanden haben, was vorher passiert ist."Projektingenieurin, 41 · Energieversorgung
"Ich war skeptisch, ob ein Programm etwas verändern kann, das seit Jahren so läuft. Es hat. Nicht über Nacht. Aber nachhaltig."Teamleiterin Prozessautomatisierung, 46 · Automotive
"Das war kein Empowerment-Seminar. Das war eine präzise Analyse dessen, was in unserem Unternehmen strukturell schief läuft – und ein konkreter Weg, das zu ändern."HR Business Partner, 38 · Industrieunternehmen
"Ich habe gelernt, den Unterschied zu erkennen zwischen dem, was ich selbst verändern kann – und dem, was das System mir aufzwingt. Diese Unterscheidung hat alles verändert."Systems Architektin, 29 · IT-Beratung
"Johanna Mittelmeier spricht keine Führungssprache, die wir nicht kennen würden. Sie spricht unsere Sprache. Das macht den Unterschied."Abteilungsleiterin Netzbetrieb, 52 · Energiekonzern
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