Für Frauen in technischen Berufen
Sichtbar werden, gehört werden
Ihre Technikerinnen und Ingenieurinnen sind fachlich exzellent. Trotzdem werden sie in Meetings übergangen, bei Beförderungen übersehen - und irgendwann verlassen sie das Unternehmen. Was wie eine Reihe persönlicher Einzelfälle aussieht, ist in Wahrheit ein Muster, das sich in vielen technischen Organisationen wiederholt, in denen Frauen in der Minderheit sind: Keine dieser Entscheidungen geschah aus Vorsatz. Aber viele kleine, jeweils plausible Entscheidungen führen am Ende dorthin, wo keine Frau mehr am Tisch sitzt.
Seen & Heard setzt an beidem an: Es stärkt die Frauen in dem, was sie können und sagen wollen, und macht zugleich sichtbar, was ihre Umgebung überhört - weil das eine ohne das andere nicht trägt.
Denn hinter der Frage, wer gehört wird, steht immer eine zweite: wer Einfluss hat und wer ihn behält. Sichtbarkeit allein verschiebt keine Machtverhältnisse; sie ist die Voraussetzung dafür, nicht das Ergebnis. Deshalb nimmt dieses Programm den Blick, wie in einer Organisation tatsächlich Einfluss verteilt wird - wer in den Runden sitzt, in denen entschieden wird, wessen Beitrag zählt und wessen unter fremdem Namen weiterzieht.
Statt Frauen lauter oder härter zu machen, damit sie sich in einer Kultur behaupten, die nicht unbedingt für sie gebaut wurde, geht es in diesem Programm darum, dass sie ihren eigenen Platz einnehmen - mit ihrer Art zu denken, zu sprechen und zu führen - und dass ihre Umgebung dort wieder hinhört, wo sie es sich abgewöhnt hat.
Wir arbeiten an dem, was im Raum tatsächlich geschieht, während niemand darüber spricht: daran, wer unterbrochen wird und wer ausreden darf, wann ein Vorschlag erst zählt, sobald ihn ein anderer wiederholt, und wann eine kluge Antwort im Ungesagten hängen bleibt, weil ihr niemand zugehört hat. Und daran, wie aus dem bloßen Gesehenwerden Resonanz wird - jener Moment, in dem eine Frau nicht nur wahrgenommen wird, sondern gehört, und in dem das, was sie sagt, bei den anderen etwas auslöst, das bleibt.
Frauen in Führung · Sichtbar werden, gehört werden · Einfluss und Macht · Das Ungesagte im Raum · Souveränität in technisch geprägten Kulturen
Zielgruppe
Für Frauen in technischen Berufen - Ingenieurinnen, Technikerinnen, Fach- und Führungskräfte in Energie, Pharma, IT und Industrie. Und für Unternehmen, die ihre Frauen gewinnen, halten und entwickeln wollen.
Format
Ob als Workshop-Reihe, als längere Begleitung oder in Verbindung mit Einzelcoaching - den Zuschnitt entwickeln wir gemeinsam, aus der Lage in Ihrem Unternehmen heraus, nicht aus einem festen Baukasten. In Präsenz in der Rhein-Neckar-Metropolregion, und DACH-weit, online oder hybrid. Umfang nach Vereinbarung.
FAQ
Für Frauen in technischen Berufen und für Unternehmen, die den Anteil und die Wirksamkeit von Frauen in Technik und Führung erhöhen wollen - vom Fachbereich bis in die Führungsebene.
Im Kern ja - es stärkt die Frauen selbst. Wo es sinnvoll ist, sitzen die Führungskräfte mit im Raum, denn Resonanz entsteht nicht allein bei der, die spricht, sondern ebenso bei denen, die bislang eine andere Perspektive eingenommen haben. Manchmal ist das die eigentliche Arbeit.
Nein. An Auftreten und Formulierung arbeiten wir, wo es hilft - aber das eigentliche Thema liegt tiefer: bei der Frage, wie in einer Organisation Einfluss verteilt wird und wie eine Frau daran teilhat. Wer nur an der Rhetorik feilt, lässt die Machtfrage unberührt, und genau die entscheidet.
In Präsenz in der Rhein-Neckar-Metropolregion, und DACH-weit, online oder hybrid.
Umfang und Honorar richten sich nach Zuschnitt und Dauer - nach Vereinbarung.
Offenes Training
Die Inhalte von Seen & Heard gibt es gelegentlich auch als offenes Training, für das sich einzelne Frauen unabhängig von ihrem Arbeitgeber anmelden können - unter dem Namen „Mut.Macht.Mut!“. Ein zweitägiges Format für Frauen, die in ihrer Organisation sichtbarer werden und ihren Einfluss ausbauen wollen, mit Teilnehmerinnen aus verschiedenen Unternehmen und Branchen. Gerade diese Perspektive über den eigenen Betrieb hinaus macht den Unterschied: Man sieht, dass die eigenen Erfahrungen kein Einzelfall sind, sondern ein Muster - und lernt von Frauen, die vor denselben Fragen stehen.
Nächste Termine: Termine auf Anfrage.
Angebot anfragen
Ob Seen & Heard zu Ihrem Unternehmen passt, lässt sich am besten in einem ersten Austausch klären.